Labormanagement und Prüflabor-Automatisierung – voll integriert

Effizienter und produktiver arbeiten im Prüflabor 4.0

Praxis-Webinare: Oktober & November 2020

Erfahren Sie, wie eine geeignete Lösung für das Labor 4.0 aussehen kann, und erleben Sie dies an realen praktischen Beispielen – interaktiv demonstriert!

Details zu den Webinaren

Digitalisierung und intelligente Vernetzung aller Prozesse im Zeichen von „Industrie 4.0“ bedeutet: Auch die technisch-physikalischen Prüflabore müssen „smart“ werden – nach außen hin zu den übrigen Unternehmensabteilungen und zu Kunden, vor allem aber auch nach innen im Hinblick auf Abläufe, Informationsmanagement und Datenhandling. Dies lässt sich durch die Vollintegration von Labormanagement per Labormanagementsystem (LMS) und umfassender Automatisierung erreichen.

Was bedeutet Vollintegration in diesem Kontext?

Infografik Labormanagement: Interaktion zwischen LMS und PrüfgerätenVollständig integriert bedeutet, dass die administrativen Prozesse und die technischen Abläufe in einem Physikalisch-Technischen Prüflabor sehr effektiv abgewickelt werden können: Die Daten müssen nur einmal eingegeben werden und können an allen Stellen eingesetzt werden, an denen sie benötigt werden.

Dies beginnt nicht erst beim Aufbau im Prüflabor, sondern bereits in der Angebotsphase. Das Angebot an einen Kunden beschreibt bereits Testabläufe und Testparameter. Der Test ist Teil der Arbeitsvorbereitung, der schon ein Testsystem zugeordnet ist.

Erteilt der Kunde den Auftrag, lassen sich alle Daten, z. B. Parameter, geplante Termine oder zugeordnete Geräte, aus dem Angebot übernehmen, ohne dass zusätzliche Daten eingegeben werden müssen.

Die Planung der Prüfungen einschließlich Prüfparametern und weiteren Einzelheiten werden an das Laborautomatisierungssystem übergeben. Wenn die Prüflinge vorbereitet und im Prüfgerät aufgebaut sind, kann der Prüfingenieur oder Techniker die Prüfung bzw. Prüfungen starten. Für kombinierte Prüfungen bietet das Laborautomatisierungssystem die Möglichkeit, verschiedene Tests in unterschiedliche Geräte zu synchronisieren.

Während der Prüfung lassen sich aktueller Status, Messdaten und weitere Parameter wie zusätzliche Ein- oder Ausgänge der Prüfgeräte, verbleibende Laufzeit usw. überwachen. Da das Laborautomatisierungssystem die Prüfungen der Prüfgeräte in Echtzeit überwacht und die Daten speichert, werden die Daten periodisch an das Labormanagementsystem übertragen.

Nach dem Test überträgt das Laborautomatisierungssystem alle Ergebnisse an das Labormanagementsystem, in dem sich Basis dieser Daten die Prüfberichte erstellen lassen.

Alle diese Schritte können auch aus der Ferne durchgeführt werden.

Was sind die Hauptvorteile?

Die wichtigsten Vorteile für alle am gesamten Prozess beteiligten Personen lassen sich schnell aufzählen:

  • Reduzierung der Komplexität für Testingenieure
  • gemeinsame Nutzung unterschiedlichster Prüfgeräte unterschiedlichster Hersteller
  • Verwendung bereits vorhandener Daten
  • Datenkonsistenz
  • keine manuelle Eingabe von Daten auch bei Einsatz mehrerer Geräte
  • Echtzeit-Informationen online über den Status von Geräten
  • Fernzugriff auf alle Daten und Statusinformationen bis hin zur Steuerung der Systeme
  • Automatisierung von Testläufen

Vielfältig konfigurierbar – remote nutzbar

Um die Komplexität beim Einsatz unterschiedlicher Systeme zu verringern, setzt die Laborautomatisierung auf die einheitliche Definition von Geräteschnittstellen. Dies senkt zugleich die Ausfallrate und erleichtert das Einarbeiten neuer Mitarbeiter im Physikalisch-Technischen Prüflabor. Die Verknüpfung von Labormanagementsystem (LMS) und Laborautomatisierung ermöglicht es, Aufträge direkt an die Testgeräte zu übermitteln, und stellt sicher, dass die Daten der Testergebnisse bis zum Erstellen der Prüfberichte konsistent sind.

Müssen für einen kombinierten Test verschiedene Geräte synchronisiert werden, lassen sich diese in Clustern zusammenfassen. Diese Geräte-Cluster werden im System wie ein einzelnes Prüfgerät behandelt und lassen sich ebenso wie die anderen Testgeräte ansteuern. Auch hier bleiben der Einsatz von Testgeräten, der Zugriff auf Messdaten und die Steuerung eines Tests während des gesamten Prozesses bis hin zur Berichtserstellung konsistent.

Der Status jedes Geräts und die Messdaten lassen sich dank webbasierter Technologie nicht nur vor Ort im Prüflabor, sondern jederzeit auch von einem anderen Büro, von zu Hause oder per Smartphone abfragen. Ebenso lassen sich Tests aus der Ferne anhalten, fortsetzen oder stoppen.

Viele Prüflabore sind Teil internationaler Konzerne. Das Labormanagementsystem und das Prüflabor-Automatisierungssystem sind deshalb mehrsprachig. So kann weltweit die gleiche Softwareanwendung installiert und die Unterstützung durch ein zentrales Labor leicht organisiert werden. Bei Bedarf lässt sich das gesamte System schnell und einfach um zusätzliche Sprachen erweitern.

Praxis-Webinar „Labor 4.0“ im Oktober und November 2020

Das Webinar im Überblick 

Auf dem Weg zum Labor 4.0 stößt man immer auf die gleichen Probleme: Schnittstellen, Schnittstellen, Schnittstellen. Immer sind dabei zahlreiche unterschiedliche Datenformate und Philosophien der Hersteller zu berücksichtigen.

Quality Electronics Design S.A. bietet Messsysteme und Laborautomatisierungssysteme an und hat die Leonardo-Softwareanwendung jetzt auf einen Server/Client Lösung weiterentwickelt.

dacore Datenbank Systeme AG bietet individuelle Managementsysteme für technisch-physikalische Prüflabore an.

Erfahren Sie, wie eine geeignete Lösung aussehen kann, und erleben Sie dies an realen praktischen Beispielen – interaktiv demonstriert!

  • Komplexität der Prüfungen
  • Ausbildung neuer Mitarbeiter im Labor
  • Bedienung unterschiedlicher Prüfgeräte unterschiedlicher Hersteller
  • Konsistenz der Daten
  • Erstellung der Planung mit sich ständig ändernden Prüfungsabläufen
  • Verfügbarkeit von Echtzeitdaten im Überblick
  • 22. Oktober, 2020
  • 10:00–12:00 Uhr
  • mit integriertem offenem Forum

Unsere Erstveranstaltung am 22.10.2020 hat eine begrenzte Teilnehmerzahl.

Weitere Termine sind:

  • 29.10.2020, 09:00–11:00 Uhr
  • 19.11.2020, 13:00–15:00 Uhr

Anmeldung zum Webinar

Melden Sie sich ganz einfach und unkompliziert per E-Mail an.

Nach Übermittlung der Daten und Prüfung durch unsere interne Terminkoordination erhalten Sie zeitnah Ihre Teilnahmebestätigung. Wir freuen uns schon auf ein Kennenlernen und den gemeinsamen Austausch.

Anmeldung per E-Mail zum Webinar am 22.10.2020 (bereits ausgebucht)

Anmeldung per E-Mail zum Webinar am 29.10.2020

Anmeldung per E-Mail zum Webinar am 19.11.2020

Seite teilen: